Dr.med.dent. Gabriel Mohr
Liselotte-Herrmann-Straße 22
07747 Jena

Telefon: +49 (0)3641 334394
E-Mail: info(at)mein-zahnarzt-jena.de

Ihr Zahnarzt in Jena für eine erfolgreiche Gebissanierung


Durch unsere jahrelange Erfahrung in der Versorgung von desolaten Ausgangssituationen können wir Ihnen auch in solchen Fällen helfen. Wir erstellen Ihnen ein kostenloses Behandlungskonzept, welches wir mit Ihnen Schritt für Schritt umsetzen können. Hierbei steht nicht nur das kaufunktionelle sondern auch das ästhetische Optimum unserer Patienten im Vordergrund. Dabei ist auch eine metallfreie prothetische Versorgung möglich. 

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Füllungstherapie

Zähne müssen viel leisten. Sie sollen den täglichen Anforderungen gerecht werden, und das möglichst ein Leben lang. Der Kaudruck kann bei Frauen bis zu 300, bei Männern bis zu 400 Kilo betragen. Daneben schenken unsere Zähne uns ein strahlendes Lächeln und eine fehlerfreie Aussprache. Trotz regelmäßiger Zahnpflege können Karies-Bakterien aber dennoch die Zähne zerstören. Ist die Zahnhartsubstanz erst einmal angegriffen, bleibt nur noch die „Reparatur".
Um den betroffenen Zahn zu retten, trägt der Zahnarzt das erkrankte Gewebe ab und füllt das gesäuberte Loch (Kavität). Dank moderner Werkstoffe und Entwicklungen in der Zahnmedizin und der Zahntechnik gibt es dafür heutzutage eine Vielzahl an unterschiedlichen Materialien und Techniken. Welches Material am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe und Lage des Defekts ab und muss im Einzellfall bestimmt werden. Häufig sind verschiedene Materialien zur Reparatur möglich, die sich in ihren Eigenschaften und ihrem Preis unterscheiden.

1. Weiche (direkte) Füllungen

Grob unterteilt werden können die Materialien zunächst in weiche und harte Füllungen. Weiche Füllungen aus Amalgam oder Komposit eignen sich am besten bei kleinen und mittelgroßen Defekten. Sie werden vom Zahnarzt direkt in die Kavität eingebracht und härten dann im Mund beziehungsweise im Zahn aus.
Amalgam
Amalgam ist eine flüssige, knetbare oder feste Legierung. Für zahnärztliche Zwecke werden sogenannte „Alloys“, das sind Pulver aus Silber, Kupfer oder Zinn, mit Quecksilber vermischt. Aufgrund der dunklen metallischen Färbung wird Amalgam im Regelfall nicht im Frontzahnbereich eingesetzt. Wegen seiner hohen Belastbarkeit und eines optimalen Abschlusses zur Zahnsubstanz gewährleistet es aber gerade bei den Backenzähnen eine hohe Haltbarkeit. Es wird seit mehr als 100 Jahren verwendet. Aufgrund seines Quecksilberanteils ist dieser Füllungswerkstoff umstritten. Doch auch nach zahllosen und langangelegten Tests und Erfahrungen wird es als unbedenklich eingestuft.

Kunststoff (Komposit)
 
Komposite bestehen heute nur noch zu 20 Prozent aus Kunststoff. Deshalb ist der Begriff „Kunststofffüllung“ eigentlich irreführend. Die darin eingebetten Füllstoffe, wie Glas-Keramik und Quarzpartikel machen heute den weitaus größeren Anteil dieses Materials aus. Nach dem Einbringen in den Zahn härten Kompositfüllungen durch den Einsatz von blauem Licht im Zahn aus. In der Regel sind sie universell einsetzbar und entsprechen auch in ihrer Farbe den ästhetischen Ansprüchen. Die neuen Kunststoffe halten heute den mechanischen Anforderungen beim Kauen problemlos stand und werden daher bei Bedarf oder auf Wunsch des Patienten als Alternative zum Amalgam eingesetzt. Durch den höheren Schrumpfungsgrad beim Aushärten können durch Mikrorisse jedoch Probleme beim Übergang von der Füllung zum Zahn entstehen.
 
Provisorische Füllmaterialien
 
Provisorische Füllmaterialien sind alle Zementarten, mit denen ein Zahn kurzzeitig versorgt werden kann. Provisorische Füllungen werden aus Materialien hergestellt, die sich einfach in den Zahn einbringen und auch wieder entfernen lassen. Sie sollen nur für kurze Zeit halten und werden dann gegen eine permanente Füllung ausgetauscht.
 
2. Harte (im Labor gefertigte) Füllungen
 
Harte Füllungen sind aus Materialien wie Goldlegierungen, Keramik oder in seltenen Fällen Kunststoff gefertigt. Als sogenannte „Einlagefüllungen“ (Inlays oder Onlays) werden sie nach dem Beschleifen und einem genauen Abdruck des Zahns in einem zahntechnischen Labor passgenau hergestellt. Die fertige Füllung wird dann vom Zahnarzt eingesetzt. Sie zeichnet sich durch eine wesentlich längere Haltbarkeit als plastische Füllungen aus und fügt sich passgenau in das Gebiss ein. Je nach Material unterscheiden sich folgende harte Füllungen:
 
Goldinlay
 
Gold ist für den Körper sehr gut verträglich und hat eine hohe Haltbarkeit. Eine Untersuchung der Universität Köln, im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, zeigt, dass sich nach zehn Jahren noch mehr als 90 Prozent der Goldgussfüllungen (Inlays) ohne Nachbehandlung an ihrem Platz befinden. Da reines Gold dem Kaudruck nicht standhalten kann, werden für Zahnfüllungen Legierungen mit Platin, Palladium, Silber oder Kupfer verwendet. Mit Goldgussfüllungen können auch große Defekte versorgt werden. Befestigt werden Goldinlays mit einem speziellen Zement, wodurch der Zahn seine ursprüngliche Festigkeit zurückerhält. Goldfüllungen sind eine sehr  hochwertige Zahnversorgung und werden vor allem bei den „Backenzähnen“ eingesetzt. Im Frontzahnbereich werden Sie zunehmend durch ästhetische Keramikinlays ersetzt.
 
Keramikinlay
 
Ein Keramikinlay wird aus einer Keramikmasse im zahntechnischen Labor hergestellt und unter absoluter Trockenlegung vom Zahnarzt in den Zahn „geklebt“. Durch die Verklebung wird die Restzahnsubstanz stabilisiert. Unter ästhetischen Gesichtspunkten erfüllen Keramikinlays höchste Ansprüche. Egal, ob Glaskeramik, Oxid- oder Zirkonoxidkeramik – alle sind zahnfarben, lichtdurchlässig und werden damit als Füllung unsichtbar. Das Inlay kann genau auf den Zahn angepasst werden und überzeugt auch in den Punkten Haltbarkeit und Verträglichkeit. Der Einsatz ist jedoch sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden.
 
Kunststoffinlay
 
Zwar verbinden Kunststoffinlays Funktion und Ästhetik mit einem günstigen Preis, aufgrund des weichen Kunststoffmaterials haben sie jedoch nur eine geringe Lebensdauer. Damit eignen sie sich nicht als dauerhafte Füllungen und dienen nur als zeitlich befristete Alternative.

Galvanoinlay
 
Galvanoinlays sind eine spezielle Kombination aus Gold- und Keramikinlay, die nur selten zum Einsatz kommt. Im zahntechnischen Labor wird dafür Gold als dünne Schicht auf ein Modell des ausgebohrten Loches aufgebracht. Dieser Goldunterbau wird anschließend keramisch verblendet. Einsatz und Befestigung erfolgen dann ähnlich wie beim Goldinlay.
Welche Füllung für welchen Defekt die beste Alternative darstellt, lässt sich nur nach eingehender Diagnose und Rücksprache mit dem behandelnden Zahnarzt klären. Je nach Größe und Lage kann jede Methode sowohl Vor- als auch Nachteile haben.


Kronenversorgung

Wenn mehr als die Hälfte der Zahnkrone zerstört ist, bzw. wenn wesentliche Teile des Zahns fehlen, kann ein solcher Schaden in der Regel mit einer Füllung nicht nachhaltig repariert werden. In solchen Fällen raten wir als Zahnarztteam Dr. Mohr und Kollegen zu einer künstlichen Kronenversorgung.
Ursachen
Der häufigste Grund für die Herstellung einer künstlichen Krone ist Karies. Die Zahnfäule zerstört den Zahn so, dass eine Füllung aus statischen Gründen nicht mehr möglich ist. Darüber hinaus dienen Kronen als Anker für eine Brücke, die einen oder mehrere fehlende Zähne ersetzt. Auch wurzelkanalbehandelte (endodontisch behandelte) Zähne können aus Stabilitätsgründen überkront werden, da sie nicht so elastisch sind, wie lebende Zähne. Eine weitere Ursache für die Anfertigung von Kronen oder Verblendschalen (Veneers) können Zahn-Fehlstellungen sein, welche kieferorthopädisch nicht ausgeglichen werden können.
Kronenarten
Die Wahl der verschiedenen Kronenarten hängt von der Art des Defekts und der verbliebenen Zahnsubstanz ab. Es ist auch entscheidend welche Aufgabe die Krone übernehmen soll. Aber auch die Platzverhältnisse zum Gegenkiefer, der Zustand des Zahnfleischs, sowie die Erwartungshaltung der Patienten ist bei der Wahl der künstlichen Zahnkrone von entscheidender Bedeutung. Unser Team Dr. Mohr und Kollegen berät seine Patienten ausführlich, um ein zahnärztlich bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

•    Einzelzahn-Kronen verlinken
•    Teilkronen verlinken
•    Teleskopkronen verlinken

Einzelzahn-Kronen

1.    Keramik-Verblend-Krone
Ist in unserer Praxis eine sehr häufig gewählte Kronenversorgung. Neben der ansprechenden Ästhetik ist diese Kronenart durch das vorhandene Metallgerüst extrem stabil. Zum anderen hat diese Kronenart sehr hohen Lebenserwartung von mehr als 15 Jahren und einen sehr geringen Verlust von gesunder Zahnsubstanz.

2.    Vollkeramik-Kronen aus Zirkonoxid
Diese Art von Kronenversorgung ist in den letzten Jahren in der zahnärztlichen Prothetik auf den Vormarsch und wird wahrscheinlich die klassische Metallkeramik-Krone in sehr vielen Situationen der Kronenversorgung ablösen. Bei einer Zirkonkone wird das Material Zirkoniumdioxid als Ersatz für das klassische Metallgerüst verwendet. Die Vorzüge von Zirkonoxid als Zahnersatzmaterial liegen in seiner hervorragenden Biokompatibilität (Bioverträglichkeit), extremen Festigkeit und der Ästhetik, die durch die nachträgliche Verblendung mit zahnfarbener Keramik erreicht werden kann. Nur bei der Anwendung von monolithitischen Kronen ohne nachträgliche Keramikverblendung, welche in der Regel nur im Seitenzahnbereich Anwendung findet, kann die Opazität (mangelnde Lichtdurchlässigkeit) einen ästhetischen Mangel darstellen. In der Praxis Dr. Mohr und Kollegen kommen keine monolithischen Kronen zum Einsatz.
Darüber hinaus treten bei verblendeten Zirkonkronen keine unansehnlichen bläulich-lividen Kronenränder auf, was sie für den Einsatz im Frontzahnbereich prädestinieren.
Darüber hinaus finden diese Kronenart Ihr Einsatzmöglichkeit bei:

•    Zirkonkronen und -brücken
•    Zirkonkrone auf Zahnimplantat
•    Teleskope
•    Ein- und zweiteilige Abutments aus Zirkon

3.    Vollkeramik-Kronen aus Glaskeramik
Glaskeramik-Kronen sind Kronen, die aus Lithium-Disilikat-Glaskeramik hergestellt werden. Dabei werden Rohling in einer innovativen Press-Technologie verwendet. Der Vorteil der Glaskeramik-Kronen besteht vor allem in ihrer hoch ästhetischen und natürlichen Form. Diese Versorgungen sind sehr fest und dauerhaft beständig. Die Zahnfarbe kann individuell in unsere Praxis Dr. Mohr in Jena angepasst werden. Das Kronenmaterial gut verträglich und biokompatibel. Ein weiterer Vorteil besteht in dem nur minimalen Materialabtrag von nur wenigen zehntel Millimetern. Glaskeramik-Kronen haben im Gegensatz zu allen anderen zahnärztlichen Kronen eine zahnidentische Transluzenz (Lichtdurchlässigkeit).
Glaskeramik-Kronen finden in unserer Praxis in Jena vor allem ihren Einsatz bei:

•    Minimalinvasive Inlays / Onlays 
•    Veneers / Verblendschalen
•    Teilkronen und Kronen
•    Brücken im Front- und Prämolarenbereich
•    Implantat-Suprastrukturen

Teilkronen

Es kommt häufig vor, dass ein Zahn nicht so stark beschädigt ist, dass man ihn mit einer Krone vollständig umkleiden muss. Je nach Ausdehnung des Defekts und der damit verbundenen Kronenpräparation spricht man auch von Halb- und Dreiviertelkronen. Alternativ zu einer Teilkrone aus Edelmetall bevorzugen unsere  Patienten meistens die Versorgung des Zahns aus Glaskeramik. Der Vorteil einer Teilkrone liegt in der schonenden ausschließlich defektorientierten Präparation und der hoch ästhetischen Wiederherstellung des Zahns. Bei der Anwendung von Teilkronen ist zu beachten, dass eine besonders gute Mundhygiene und ein ansonsten kariesresistentes Gebiss Voraussetzung ist.

Teleskopkronen

Teleskopkronen – ineinandergleitende Doppelkronen – stellen eine besondere Form der Verbindung zwischen natürlichen Zähnen oder Implantaten mit einem  herausnehmbarem Zahnersatz dar. Teleskopkronen bestehen aus zwei Teilen: Das Innenteleskop ist fest auf dem präparierten Zahn einzementiert. Darauf wird – ähnlich wie ein Lego-Baustein auf einen anderen – eine Außenteleskopkrone, die mit dem herausnehmbaren Zahnersatz verbunden ist, geschoben. Teilprothesen und abnehmbare Brücken erhalten so stabile Stützpfeiler.

Brückentherapie

1. Edelmetallfreie Brücken
Wenn neben einer Zahnlücke gesunde Zähne fest im Kiefer stehen, kann eine festsitzende Brücke die Funktionalität des Gebisses wieder vollständig herstellen. Der Zahnarzt setzt dabei jeweils eine Krone auf die gesunden Nachbarzähne. Das Brückenglied, das die Lücke füllt, verbindet er dann mit sogenannten Brücken-Ankern.
Die preiswerteste Lösung ist dabei eine aus einer Kobalt-Chrom-Legierung hergestellte silberfarbene Brücke. Solche Brücken erfüllen alle Ansprüche an eine gute Funktionalität. Wer Wert auf mehr Ästhetik legt, kombiniert die Lösung aus Kobalt-Chrom an sichtbaren Stellen mit einer Verblendung.

2. Brücken aus Verblend-Metall-Keramik
Die ästhetisch eleganteste Lösung zur Herstellung einer Brücke ist die Vollverblendung eines Metallgerüsts mit Keramik. Auf das Gerüst wird in einem aufwendigen Schicht- und Brennverfahren Keramikmasse aufgebracht und zu einem Zahn geformt, der in Kontur, Farbe und Oberfläche den natürlichen Zähnen nahezu entspricht. Keramikverblendungen zeichnen sich durch sehr gute Gewebeverträglichkeit aus, verbinden sich sicher mit dem Metallgerüst und überzeugen durch eine sehr glatte, Beläge abweisende Oberfläche.

Quelle: proDente e.V.